Agnes von Hohenstaufen – Rarität auf der Bühne und im Radio

Agnes von Hohenstaufen – Rarität auf der Bühne und im Radio

30.05.2018

Der 1. Juni 2018 ist nicht nur für Freunde von Opern-Raritäten und Rezensenten ein sehr besonderes Datum, sondern vor allem auch für unser Theater Erfurt: nach über 30 Jahren bringen wir Agnes von Hohenstaufen wieder auf eine Bühne! Und zwar in deutscher Originalsprache. Die letzten Aufführungen in Deutsch liegen rund 180 Jahre zurück. In großen historischen Bildern wird vom Machtkampf zwischen den Adelshäusern der Staufer und Welfen um 1200 erzählt. Zugleich ist die in deutscher Sprache komponierte Oper von Gaspare Spontini auch aber die Geschichte einer verbotenen Liebe, die - wie in Romeo und Julia - die Versöhnung zweier verfeindeter Familien bewirkt.

Agnes von Hohenstaufen ist ein Werk mit höchstem Anspruch an alle Ausführenden. 80 ChoristInnen, ein international besetztes Solistenensemble, das Philharmonische Orchester - verstärkt durch Mitglieder der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach - sowie Bläser der Stadtharmonie Erfurt als Bühnenmusiker wirken mit. Regie führt der Franzose Marc Adam.

Deutschlandradio Kultur wird eine der Aufführungen live aufzeichnen und nach bisherigem Stand am 12. Juni in seiner samstäglichen Opernsendung ausstrahlen. Im Opernmagazin von MDR Kultur werden am 9. Juni bereits Ausschnitte zu hören sein.

Im Rahmen der Premiere findet im Theater Erfurt auch ein wissenschaftliches Symposium mit dem Thema „Gaspare Spontini und die Oper in Berlin – zwischen Integration und Isolation“ statt. Am 1. und 2. Juni werden prominente Opernforscher wie Anno Mungen (Bayreuth), Klaus Pietschmann (Mainz), Matthias Brzoska (Essen) und Arnold Jacobshagen (Köln) über das Werk Spontinis sprechen.

Medieninformation zu Agnes von Hohenstaufen

Foto: Lutz Edelhoff

Weitere Informationen zum Werk und Symposium:

Sonderveranstaltung

Symposion "Gaspare Spontini und die Oper in Berlin"

Symposion
Oper

Agnes von Hohenstaufen

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