Endproben und Matinee für Roméo et Juliette

Endproben und Matinee für Roméo et Juliette

04.05.2017

Mit der Oper Roméo et Juliette von Charles Gounod geht die aktuelle Spielzeit des Theaters Erfurt zu Ende. Eine Spielzeit mit Werken, in denen Liebesfreud und -leid ganz unterschiedlich interpretiert wurden und in der das Shakespeare-Drama Romeo und Julia Themenschwerpunkt war. Nach Riccardo Zandonais Giulietta e Romeo zeigen wir ab dem 13. Mai nun Roméo et Juliette von Charles Gounod. Der französische Komponist orientiert sich mit seinem Werk im Gegensatz zu zahlreichen anderen Vertonungen stark am Shakespeare’schen Original. Große Chorszenen wechseln in der Partitur mit vielen intimen Situationen. Vor allem die Duette der Hauptpersonen strukturieren die Oper. Für die Regie wurde der Italiener Frederico Grazzini engagiert, der mit Gounods Oper in Erfurt sein Deutschland-Debut gibt. Angesiedelt in der heutigen Gesellschaft, spielt das Stück in einem Milieu von Verbrecherbanden, in der nur die Liebe zwischen Romeo und Julia ein Hoffnungsschimmer ist.

Neben dem Sänger-Ensemble und dem Opernchor wirken an der Inszenierung auch zahlreiche Statisten aus Erfurt und der Region mit, die einem Aufruf unseres Hauses gefolgt waren und schließlich in einem aufwändigen Casting ausgewählt wurden.

Einen kleinen Vorgeschmack auf die Inszenierung mit Informationen rund um das Regiekonzept, die Ausstattung und die Musik gewährt unsere Matinee am kommenden Sonntag, 7. Mai, um 11 Uhr im Großen Haus. Der Eintritt ist frei.