Un ballo in maschera

Un ballo in maschera

Riccardo, der Gouverneur von Boston, wird von seinem Freund Renato vor einer gegen ihn gerichteten Verschwörung gewarnt, doch seine Gedanken sind bei seiner heimlichen Liebe Amelia, der Frau seines Freundes. Als die Ausweisung der Wahrsagerin Ulrica gefordert wird, beschließt Riccardo, sich verkleidet von ihr die Zukunft weissagen zu lassen. Bei Ulrica belauscht er, wie Amelia von der Seherin ein Mittel fordert, das sie von der Liebe zu Riccardo befreit. Ulrica rät ihr, um Mitternacht am Galgen ein Zauberkraut zu pflücken. Riccardo wird von Ulrica prophezeit, dass er durch den Freund sterben wird, der ihm heute als erster die Hand gibt. Da erscheint nichts ahnend Renato, und begrüßt Riccardo per Handschlag. Riccardo folgt Amelia zum Galgenhügel, und beide gestehen sich ihre Liebe. Da erscheint Renato, um Riccardo vor einem Anschlag zu warnen. Riccardo flieht in Renatos Kleidern, und Renato geleitet die verschleierte Amelia zur Stadt zurück. Die Verschwörer halten beide auf, und im Gedränge fällt Amelias Schleier, so dass Renato in der Geliebten Riccardos seine Frau erkennen muss. Renato beschließt den Tod des Verführers und schließt sich den Verschwörern an. Riccardo hat sich indessen durchgerungen, Amelia zu entsagen und sie mit Renato nach England zurück zu beordern. Während eines Maskenballs versucht Amelia, Riccardo zu warnen, doch der teilt ihr seinen Entschluss mit und nimmt Abschied. In diesem Augenblick trifft ihn Renatos Dolch.


Die Inszenierung des renommierten Regisseurs und Choreographen Johann Kresnik verspricht eine provozierende Auseinandersetzung mit Verdis dramatisch-leidenschaftlichem Meisterwerk.

Premiere Sa, 12. April 2008, Großes Haus

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