Pariser Leben

Pariser Leben

Ein Baron aus der schwedischen Provinz reist mit seiner Gattin nach Paris, um sich einmal richtig zu amüsieren – und zwar getrennt. Bei der Ankunft geraten sie in die Fänge des Lebemanns Bobinet, der die Gelegenheit für ein amouröses Abenteuer wittert. Unter dem Vorwand, den Baron und die Baronin in ein edles Hotel zu bringen, quartiert er beide kurzerhand in seiner Wohnung ein, seinerseits absichtlich in getrennten Zimmern. Nun gilt es, den Baron auswärts zu beschäftigen, um freie Bahn bei der Baronin zu haben. Doch es gibt da auch noch Bobinets große Liebe Metella, die sich über die neuen Mitbewohner wundert. Zunächst aber verlangen die Gäste aus dem Norden, mit den anderen „Hotelgästen“ zu speisen. Mithilfe der Hausangestellten wird schnell eine scheinbar standesgemäße Abendgesellschaft zusammengetrommelt. An diesem Abend und in der folgenden Nacht verläuft nichts nach Plan, aber am Ende muss der Baron doch feststellen, dass er sich prächtig amüsiert hat. Eine so süße Täuschung kann schließlich keine Enttäuschung sein.

Jacques Offenbachs musikalische Satire zeigt gerade auch in Samuel Bächlis zugespitzter Bearbeitung das Klischee der Vergnügungs-Hauptstadt Paris mit ihrem Luxus und ihrem Laster und entlarvt es zugleich als Maskerade.

Termine & Karten

  • 02.09.17 Sa
    18:00 Uhr / Studio
    Wiederaufnahme
  • 09.09.17 Sa
    19:30 Uhr / Studio
  • 14.09.17 Do
    19:30 Uhr / Studio
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Premierenkritik

Gelage mit Kartoffelsalat: Samuel Bächli inszeniert "Pariser Leben" in Erfurt

Thüringer Landeszeitung, 25.04.2016
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